Energiewende

Heizung der Zukunft - heizen ohne fossile BrennstoffeHeizen ohne fossile Brennstoffe – heizen ohne CO2.

Wenn Sie sich für eine neue Heizung entscheiden, ist das eine Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte.

Wir sind überzeugt, dass in Zukunft nicht nur die Mobilität elektrisch sein wird, sondern Strom auch das Thema beim Heizen sein wird.

Der Zusammenhang ist von der Politik nicht vollständig erfasst worden:
In Deutschland macht beim Energiebedarf eines Haushalts die Heizung (laut Wikipedia,) im derzeitigen Durchschnitt 76% aus. Dieser wird im älteren Bestand noch höher sein – neue Häuser sind gut gedämmt.
Welche Heizung soll hier verbaut werden, die in Zukunft kein CO2 erzeugt?
Es bleiben übrig: Die Wärmepumpe, Nachtspeicheröfen und Infrarotheizungen.
Pelletheizungen werden sich nach unserer Prognose nicht durchsetzen, weil der Rohstoff Holz sehr teuer werden wird.

Unsere Aufgabe ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien zügig voranzutreiben um damit grünem Strom zu liefern, der dann für CO2 -freie Wärme im Wohnbereich ohne fossile Brennstoffe sorgen kann.
Hier sind im Altbaubereich enorme CO2-Einsparungen zu erzielen, und Infrarotheizungen sind schnell und unkompliziert einzubauen.
Ein Kernproblem ist bisher die Speichertechnik. Aber hier gibt es beinahe wöchentlich Meldungen aus der Batterieforschung über neue Speichermöglichkeiten, die kurz vor der Serienreife stehen und dabei frei von Lithium un Kobalt sind, eine höhere Energiedichte haben und sich schneller Laden lassen. Forscher arbeiten weltweit mit Hochdruck an dieser Technik.

Wir möchten Sie an dieser Stelle in Ihrer Entscheidung unterstützen, indem wir Sie mit aktuellen News versorgen, die wir für Sie zusammentragen.

Die Zukunft wird elektrisch – fossile Brennstoffe können wir uns auch beim Heizen nicht mehr leisten …


Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte am Freitag, 05.07.19, ab 10 Uhr in Berlin drei Gutachten zur möglichen Ausgestaltung eines CO2-Preises vor. Es geht darum, den Ausstoß von Treibhausgasen teurer zu machen, um den Klimaschutz voranzubringen, und zugleich Menschen mit kleinem Einkommen nicht stärker zu belasten. Mit dabei in den Räumen der Bundespressekonferenz sind Katja Rietzler (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)), Prof. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)) und Uwe Nestle (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)). Hier der Link zum Video
Für die zweite Septemberhälfte hat die Große Koalition Grundsatzentscheidungen zum Klimaschutz in Aussicht gestellt.

Anmerkung von uns: Der Senkung des Strompreises wurde keine große Wirkung im Wärmesektor zugesprochen, da man diese in der Schweiz mit ähnlichen Maßnahmen auch nicht erzielt habe. Wie soll das auch geschehen? Es werden ja nicht alle Wohnungsbesitzer und Hauseigentümer ihre funktionierenden Heizungen rauswerfen. Damit dieses Einsparpotential schnell und messbar angefasst wird, müsste man schon entsprechende Förderungen auf den Weg bringen.


Laut Tagesspiegel vom 04.07.2019 haben Forscher der ETH Zürich in einer Studue jetzt herausgefunden, dass man durch die Aufforstung der Waldbestände der Welt um 1/3, also die vergrößerung der weltweiten Waldfläche um 0,9 Milliarden Hektar, zwei Drittel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen binden könnte – das wäre in etwa so groß wie die Fläche der Vereinigten Staaten. Problem dabei: nur ausgewachsene Bäume wären dazu in der Lage, und selbst wenn die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt bleibt, könnte die fruchtbare Fläche für Wälder bis Mitte des Jahrhunderts um ein Fünftel schrumpfen, wie die Modellrechnungen ergaben.
Anmerkung von uns: Es ist also zu erwarten, dass der Rohstoff Holz wertvoller und damit teurer wird, und die Pelletheizung aus diesem Grund kein zukunftfähiges Modell ist.


Auf der Bundespressekonferenz vom 28.06.2019 haben Bündnis 90/Die Grünen mit Winfried Kretschmann, Annalena Baerbock und Anton Hofreiter ihr Bund-Länder-Sofortprogramms zum Klimaschutz vorgestellt.
Durch eine CO2-Steuer und die Abschaffung der Stromsteuer soll erreicht werden, dass das Vermeiden von fossielen Brennstoffen belohnt wird. Es werden also Anreize gegeben, bei anstehenden Investitionen auf das Thema Strom zu setzen. Dadurch erhofft man sich eine Weichenstellung und Planungssicherheit.


Auf der Bundespressekonferenz am 12.3.2019 haben sich die Scientists 4 Future vorgestellt und den Forderungen der FRIDAYS FOR FUTURE angeschlossen . Sie bestanden zu dem Zeitpunkt aus ca. 12.000 Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Bereichen, mittlerweile gehören ihnen über 26.800 an.